maniyax records

I am my end LP S/T


Im Leipziger Südraum hat sich eine Band zusammengetan, die ihre eigene Art gefunden hat, Angst, Zweifel und Wut auszudrücken. Auf ihrer ersten LP haben sie dazu 7 Songs veröffentlicht, die zwischen epischem Crust, düsterem Hardcore und wütendem Punk pendeln. Das ist zwar so neu nicht, aber es hört sich gut an. Die Texte sind teils Deutsch, teils Englisch und sind auf dem Beiblatt nachzulesen. Musikalische Sporen hat mensch sich teilweise schon bei Wehrlos verdient. Wer auf Bands wie Lethargie o.ä. steht kann hier bedenkenlos zugreifen!

The first record of this new band from Leipzig. With members from Wehrlos they developed their own kind of dark crust, with epic moments but enough punk influence. Remembers to such bands like Lethargie.

Das schreibt das OX:

Mit I AM MY END ist einmal mehr eine Leipziger Band beim Leipziger Label SM Musik gelandet, was ja in Untergrund-Strukturen durchaus Sinn macht. Musikalisch verorten sich I AM MY END auf ihrer Bandcamp-Seite selbst zwischen Crust, Black Metal und Punk. Das kann man durchaus so unterschreiben, wobei ich Punk eher auf die musikalische Richtung beziehe und nicht die Assoziation

„Punker gleich Dilettanten“ bemühen möchte. Für reinen Crust gibt es hier zu wenig D-Beat, für Black Metal sprechen zwar die fließenden Melodien, aber nicht die Geschwindigkeit der Songs, die zwar flott, aber eben nicht rasend ist. Der Gesang

ist meist eher Punk als schwarzes Gekreische, der bei „Farbenlos“ sicher nahe an der Alkoholintoxikation aufgenommen wurde. Macht also eine gute Punk-Scheibe mit leichter schwarzmetallischer Ausrichtung, was „I Am My End“ eine eigene Note verleiht.

Ollie Fröhlich 7/10

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9 EUR